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Misstrauischer Blick auf die Ebi

Mein Abendessen in FukushimaEssen in einheimischen Restaurants, wie immer. Doch obwohl ich überzeugt bin, dass die Zutaten in Fukushima im Wesentlichen die gleichen sind wie in Tokio, schaue ich einige Sachen erst einmal etwas misstrauisch von der Seite an. Zum Mittagsmenü gehörte beispielsweise Tendon, also Reis mit einer panierten Garnele drauf.

Meine Cousine, die in Japan wohnt, meint, einige Sorten Meeresfrüchte wiesen derzeit erhöhte Radioaktivität auf. Ich esse die Ebi trotzdem, schließlich sitzen nur einen Häuserblock weiter Menschen in Notunterkünften und leben von Rationen aus Papppackungen. Da kann ich schlecht etwas übrig lassen. Zum Abendessen bestelle ich dann aber vorsichtshalber fischfrei.

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