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Stoppstein

Wir schlenderten auf der Suche nach einem Absacker um den Götterfreudenhügel, als Ruth plötzlich sagte: „Hier, das sieht doch japanisch genug aus für Finn.“ – „Und ziemlich teuer“, sagte Akiko.

„Da können wir nicht rein. Da liegt ein Stehbleib-Stein“, sagte Kenji.

Von der niedrigen Mauer um das niedrige Gebäude führte ein Steinplattenweg zum eigentlichen Eingang. Es gab kein Tor, aber auf der Schwelle lag ein mit dicken Bastschnüren umwickelter Stein.

„Ein was?  Nie gehört. Ich gehe mal rein und frage, ob was frei ist“, sagte Yusuke.

„Die haben zu, glaub mir“, sagte Kenji.

„Da ist doch Licht an“, sagte Yusuke, ging durch und klopfte an die Schiebetür aus Holzstreben.

„Ich glaube auch fast, das ist wirklich ein Stehbleib-Stein“, meinte Akiko.

Yusuke kam zurück. „Unglaublich, die haben wirklich zu, und fragten mich, ob ich den Stein nicht gesehen hätte. Woher wusstest Du das?“

„Meine Mutter macht Teezeremonie“, erklärte Kenji.

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