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Peking zieht den Stecker

Nach vier Tagen heftiger Demos vor der japanischen Botschaft in Peking lässt die chinesische Regierung die Luft aus den Kundgebungen. Klar: Die Partei will nicht, dass sich das Volk an freie Proteste gewöhnt. Auch sind Randale schlecht fürs Image und die Stabilität.

Vor Der Botschaft auf der Liangmaqiao-Straße fließt der Verkehr wieder normal. Das Gebäude ist nun gut geschützt durch Absperrungen und eine Doppelreihe von Einsatzkräften. Wer zum Demonstrieren kommen will, wird von der Polizei wieder weggeschickt. Junge Leute mit Nationalfähnchen trollen sich enttäuscht wieder in die U-Bahn.

Gestern waren die Demos besonders heftig gewesen, weil sich der Einmarsch der Japaner in Nordostchina gejährt hatte.

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