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Chinas Zensoren beweisen ihre Humorlosigkeit

Der Film “Man in Black 3″ ist in China mehrere Minuten kürzer als im Westen. Die staatliche Zensur hat das Studio dazu gebracht, eine Szene zu schneiden. Sie spielt im Chinatown von New York und macht sich über die dortigen Chinesen lustig.

Wie bekloppt ist das nun wieder? Die Filmreihe macht sich über so ziemlich _alles_ lustig. Vor allem über US-Geheimagenten. Aber auch über Andy Warhol, um ein aktuelles Beispiel zu nennen. Da soll das chinesische Publikum einen Scherz auf Kosten einiger Auslandschinesen nicht vertragen? Für wie blöd und hypersensibel halten die Zensoren die eigenen Mitbürger?

Die Chinesen, die ich kenne, verstehen durchweg Spaß und wären die ersten, die sich über einige chinesische Eigenarten selbst lustig machen.

Comments (1)

ShenJune 18th, 2012 at 18:12

Cool, Deine Kommentare zu lesen. Ich habe eben das abgeschnittene Stueck auch angeguckt. Aber ich dachte der Grund liegt an der Aktion vom Hoseabziehen…

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