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Chinas Moscheen-Straße

Südwestlich der Stadt Lanzhou, weit im Westen Chinas, liegt ein Abschnitt der Auobahn G75, an der unzählige Moscheen zu sehen sind. Diese Ecke der Provinz Gansu gehört zu einem selbstverwalteten Kreis der islamischen Hui-Minderheit.

Vor dem Fenster des Reisebusses zieht eine Märchenwelt vorbei. Bäume und Felder wechseln sich ab, dazwischen liegen Bauerndörfer – und fast mehr Gotteshäuser als Wohnhäuser.

Einige sehen so aus wie in Arabien mit zwei oder vier Minaretten und einer hohen Kuppel in der Mitte. Andere sind im chinesischen Stil gebaut mit geschwungenen Schindeldächern, Giebelfiguren und Pagoden. Sie sind aus der Ferne nur am goldenen Halbmond auf dem Dach von buddhistischen Tempeln unterscheidbar.

Von diesen Grundmustern sind Hunderte von Varianten und Mischformen zu sehen. Ich habe rund vierzig Moscheen während einer halben Stunde Fahrt gezählt.

China ist vielfältig. Es ist unter anderem auch ein islamisches Land.

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