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Der Windelsensor

Japan sucht ja bekanntlich für alles und jedes eine technische Lösung. Diesmal ist das Windelproblem dran: Hat Baby/Oma sich nass gemacht? Ein Team von der Ritsumeikan-Universität in der Präfektur Shiga hat eine Prototyp für einen Sensor entwickelt, der sich kostengünstig in die Windel integrieren lassen soll.

Drahtlos würde er den Eltern oder dem Pflegepersonal im Altenheim anzeigen, wenn er mit Urin in Kontakt kommt. Der Trick: Das Ding hat keine Batterie. Der Strom entsteht durch Elektrolyse aus dem Urin.

So gesehen verfügt der Sensor auch gar nicht über einen Sensor, sondern ist mehr so etwas wie eine Urinbatterie mit Sender dran. Denn das Ding erwacht erst zum Leben, wenn es in der Windel feucht wird und Strom fließt.

Professor Takanuki Dôseki stellt sich bereits eine große Anzeigetafel im Kontrollraum der Pflegestation vor, die den Urinstatus einer ganzen Säuglingsstation oder eines ganzen Altenheims anzeigt.

Aber wafür eigentlich? Toyota hat doch den Pflegeroboter schon in Entwicklung. Das System müsste bei Urinkontakt doch einfach nur “Ri-Man” zum Windelwechseln schicken.

Comments (1)

AndreasAugust 16th, 2013 at 17:40

Genau soetwas brauchen manche, meine Schwägerin ist zu 100% Geistig behindert und man kann nicht erkennen wann Sie die Windel voll hat. Wenn Sie zu lange im Urin liegt bekommt Sie schnell eine Blasenentzündung, deshalb wäre es für uns super. Für baby’s vieleicht nicht da die ja eigentlich los schreien wenn Sie nass sind.

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