Google+ Peking Total » Blog Archive » Der Mundgeruchsanzeiger

Der Mundgeruchsanzeiger

Eine Neuentwicklung der Universität für Medizin und Zahnmedizin Tokio kann Mundgeruch farbig anzeigen. Zweifellos ein Durchbruch für alle, die sich ihrer Atemfrische nicht sicher sind.

Die Testpersonen sprechen in ein Mundstück, dessen Innenwand mit Enzymen benetzt ist. Wenn die Enzyme mit bestimmten Substanzen in Kontakt geraten, geben sie Licht ab, das von einer Kamera aufgefangen wird. Ein Computer errechnet daraus ein Atemgeruchsbild. Das Gerät sucht beispielsweise nach der Substanz Methylmercaptan, einem typischen Bestandteil von Mundgeruch.

Den Mundgeruchsanzeiger sehe ich als Fortsetzung einer langen Reihe von Durchbrüchen in der Sensortechnik aus japanischen Labors. Von Hitachi kommt das Lebensstilmikroskop, ein tragbares Messgerät für Tätigkeiten im Tagesablauf. Die Testpersonen tragen es wie eine Armbanduhr. Drahtlos schickt es Daten zur körperlichen Aktivität übers Netz an eine Datenbank. Das System kann schlafen, laufen, U-Bahnfahren, sitzen, schreiben und andere Tätigkeiten unterscheiden.

„Mit diesem System lässt sich leicht entscheiden, ob das Testsubjekt ein normales Schlafmuster hat oder einen langen Weg zur Arbeit“, erklärten die Forscher stolz.

Hallo? Warum fragt Ihr den Betroffenen nicht einfach danach?

Los, schreib' einen Kommentar!

Dein Kommentar