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Unsere Ayis

Bei uns im Büro könnte die Ayi auch mal wieder aufräumen.

Bei uns im Büro könnte die Ayi auch mal wieder aufräumen.

Ein deutscher Freund (der in Deutschland wohnt)  sagte mir neulich, er habe keine Putzfrau, “weil es nervt, dass ich jedes Mal aufräumen muss, bevor sie kommt.” Ha! Unsere chinesischen Ayis (*) räumen für uns auf! Und sie lassen sich (zumindest theoretisch) unbegrenzt herumkommandieren, wie mir ein Chinese versicherte – auch wenn die meisten Ausländer keinen Gebrauch davon machen. “Ihr Deutschen seid viel zu nett zu den Ayis. Euch ist nicht klar, wer hier Chef und wer Angestellter ist.”

(*) Ayi, chinesisch eigentlich für Tante, allgemein gebräuchliche Bezeichnung für Haushälterinnen und Putzfrauen. Die meine spült das Geschirr, wächst die Wäche und bügelt und würde am liebsten auch für mich kochen. Eine Perle, wie man so schön sagt. Da verzeihe ich ihr sogar, dass sie meinen Gummibaum so viel gegossen hat, dass er eingegangen ist. Statt dessen habe ich mir jetzt eine Pflanze besorgt, die viel Wasser braucht. Die Wohnung muss sich eben auch an die Ayi anpassen.

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